
In NAMIBIA ist Jagdzeit zwischen dem 1. Februar und dem 30. November.
1. Klima
2. Jagdarten
3. Waffe und Kaliber
4. Ein Jagdtag
5. Trophäenbehandlung
6. Big Five
7. Begleitpersonen
1. Klima
Die klimatischen Bedingungen während dieser langen Jagdperiode sind sehr unterschiedlich.
Die Regenzeit reicht von Februar bis April. Einen "verregneten" Urlaub brauchen sie aber auch in diesen Monaten nicht zu fürchten! Meist kommt es zu kurzen, manchmal auch heftigen Regenschauern, danach scheint wieder die Sonne. Sie werden es selbst erleben: Wenn es in NAMIBIA regnet, dann freut sich Mensch und Vieh etwa genauso wie sie sich in Europa über eine Reihe sonniger Tage freuen! Und die Natur explodiert förmlich aus der trockenen Erde - in wenigen Tagen wird der Busch grün und die Vegetation kommt zum Blühen. Es ist ein Naturschauspiel!
In der Regenzeit betragen die Tagestemperaturen 25 bis 35° C, die Nächte liegen bei etwa 25°. Jetzt, wenn der Busch grün ist, hat das Wild viel Deckung und findet leichter Wasser.

In den Wintermonaten, also von Mai bis Ende Juli, sind die Tage mit ca. 20° C angenehm warm, die afrikanische Nacht kann sich aber bis 0° abkühlen. Der Busch ist nun wieder trocken und das Wild kann leichter ausgespäht werden. Aber auch das Wild hat einen ausgezeichneten Gesichtssinn...
Dann, im August und September, beginnt der Frühling, die Temperaturen steigen, oft ist es aber sehr windig.
Die Tage im Hochsommer, Oktober und November, sind heiß! Rechnen sie mit 35 bis 40° C! In den Nächten kühlt es aber angenehm ab, so dass sie bei einem kühlen Sundowner die faszinierenden Stunden unter dem Kreuz des Südens finden können.
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2. Jagdarten
Zusammen mit ihren Berufsjägern entwickeln sie die richtige Strategie für die Bejagung der ersehnten Wildarten. Es gilt, wie auch in heimischen Revieren, viele Gesichtspunkte zu berücksichtigen, letztlich auch die Kondition des Jägers oder der Jägerin.
Grundsätzlich sind alle in NAMIBIA üblichen Jagdarten möglich. Gejagt werden kann:
- auf der Pirsch
- mit dem Jagdwagen
- die Suche mit dem Jagdwagen und das Anpirschen
- die Jagd vom Ansitz
- die Jagd an der Wasserstelle.
Bei allen jagdlichen Unternehmungen werden sie von einem erfahrenen Berufsjäger geführt. Mit zum Begleitpersonal gehört an jedem Jagdtag ein Fahrer, ein Fährtensucher und ein Skinner. Für das leibliche Wohl ist während des gesamten Tages durch einen nachhängenden Marketender gesorgt.
Nur reife Trophäen werden zum Abschuss freigegeben!
Auch wenn das Zentimetermaß nicht zu ihrem Reisegepäck gehört:
Nyanti Safaries c.c. ist stolz darauf, seine Jagdgäste seit Jahren auf Trophäenträger in Medaillenrängen geführt zu haben und auch zukünftig führen zu können!
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3. Waffe und Kaliber
Über dieses Thema kann man nicht nur in Europa, sondern erst recht in Afrika trefflich diskutieren!
Ob sie eine Doppelbüchse oder einen Repetierer, ob sie ein tag-taugliches Leuchtpunktabsehen oder eine konventionelle Zieloptik bevorzugen - Hauptsache, sie sind an den sicheren Umgang mit ihrer Waffe gewöhnt und haben sich in allen denkbaren Schusssituationen ausreichend geübt. Alles kann vorkommen: Aufgelegt, Dreibein, kniend, liegend, stehend freihändig, flüchtig. Aber auch in diesem Punkt wird sich ihr Berufsjäger auf ihre Fähigkeiten einstellen und sie entsprechend an das Wild heranführen.
Denken sie schon zu Hause daran: Das teuerste an einer Jagdreise sind verpatzte Schüsse, das billigste ist verbrauchte Übungsmunition auf dem heimischen Schießstand!
Sie wollen mit einem sicheren Schuss sichere Beute! Aber alles afrikanische Wild ist sehr schusshart, auch das kleine Steinböckchen! Folgen sie deshalb dem Rat eines amerikanischen Großwildjägers und Jagdschriftstellers, Robert Ruark, der einem seiner lesenswerten Bücher den Titel gab: "Use Enough Gun"!
Nyanti Safaries c.c. empfiehlt die Verwendung von .300 Win.Mag, 8 x 68, .338 Win.Mag., 9,3 x 62, 9,3 x 74, .375 H & H, .416 Rigby oder Rem.Mag.!
Und alle, die ihnen erzählen, dass für die Jagd auf Antilopen, Zebras und Gnus die Kaliber 30.06 oder 7 mm Rem.Mag. ausreichend sind, haben recht - aber sind sie sich auch wirklich ganz sicher, unter allen denkbaren Umständen einen perfekt sitzenden Schuss antragen zu können? Auch in Afrika leidet angeschweißtes Wild!
Ihre mitgeführte Waffe sollte auf 200 m Fleck eingeschossen sein. Um sicher zu gehen nehmen sie bitte 60 Schuss in ihr Gepäck (in Originalverpackung).
Am Zoll in Windhoek müssen sie ihre Waffe deklarieren, ein Durchschlag der Zollbescheinigung gehört zu ihren Unterlagen und muss bei der Ausreise dem Zoll wieder vorgelegt werden. Also nicht verlieren!
Kurzwaffen dürfen nicht eingeführt werden!
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4. Ein Jagdtag
Gejagt wird frühmorgens nach Tagesanbruch und am Nachmittag bis zur Dämmerung. Die gewünschte oder erforderliche Jagdart haben sie mit ihrem Berufsjäger abgesprochen. Ob sie auch in der meist heißen Mittagszeit dem Wild nachstellen, entscheidet die Situation.
Das erlegte Wild wird schnellst möglichst versorgt. Angeschweißtes Wild wird in jedem Falle entsprechend der vermuteten Verletzung sachgerecht nachgesucht.
Für sie als Gastjäger ist es empfehlenswert, ein kleines und leistungsstarkes Fernglas mit sich zu führen ( z.B. 10 x 25), es kann bequem in ihrer Brusttasche verschwinden und behindert sie nicht. Das Wild wird grundsätzlich von ihrem Berufsjäger angesprochen, währenddessen verfolgen sie bereits durch das Zielfernrohr das angestrebte Ziel, um jederzeit schussfertig zu sein. Ihr Schuss wird immer durch ein verabredetes Zeichen durch den Berufsjäger freigegeben.
Während eines Jagdtages sind sie immer ausreichend mit kühlen Getränken und Lebensmitteln versorgt. Die gesamte Jagdmannschaft wird sich während des ganzen Jagdtages um ihre Bequemlichkeit bemühen, damit sie sich voll und ganz auf ihr Hauptziel konzentrieren können: die Jagd!
Angeboten wird die Jagd im Verhältnis
- 1 Gastjäger / 1 Berufsjäger (1:1) oder
- 2 Gastjäger / 1 Berufsjäger (2:1).
Während ihres Jagdtages können sie sich natürlich von einer Begleitperson unterstützen lassen, spätestens bei der Pirsch wird aber der Grundsatz Geltung finden: Bei der Jagd ist schon der Jäger zu viel! Ihr Berufsjäger wird zusammen mit ihnen Möglichkeiten finden, auch Begleitpersonen in das Jagdgeschehen zu integrieren!
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5. Trophäenbehandlung
Im Preis inbegriffen (siehe Preisliste) ist die Rohversorgung des Schädels und der Trophäe, Häute werden gesalzen und getrocknet.
Damit sind die Trophäen und Häute versandfertig und können, auf Wunsch, durch einen spezialisierten Fachspediteur in Windhoek in alle Welt verschickt werden.
Auf Wunsch können ihre Trophäen, Häute oder Schultermontagen auch durch seriöse Präparatoren in NAMIBIA ganz nach ihren Vorstellungen fertig gestellt werden. Die Zeit zwischen Anlieferung und Versand wird in aller Regel etwa 6 Monate beanspruchen.
Auch in allen Fragen der Trophäenbehandlung berät sie Nyanti Safaries c.c. gerne!
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6. Big Five
Der Leopard ist der einzige Vertreter der "Big Five", der auf AUDAWIB oder in KARIBIB vorkommen kann. Aber machen wir uns nichts vor: die Wahrscheinlichkeit, auf einen Leoparden zu stoßen, ist recht gering. Auf AUDAWIB finden sich immer wieder Spuren (Riss), die auf diesen schlauen Jäger aufmerksam machen, auch gab es schon vereinzelt Sichtkontakt. Aus Gründen der Seriosität möchte Nyanti Safaries c.c. aber nicht mit der Jagd auf Leopard werben!
Unsere Berufsjäger sind jedoch im Besitz der Großwildlizenz. Wenn sie Interesse haben, kann eine kombinierte Jagd auf Farmland und auf "Big Five" angeboten, vermittelt und auch geführt werden.
Lassen sie uns ihre Wünsche wissen!
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7. Begleitpersonen
Auch nichtjagende Gäste oder Begleitpersonen sind uns in KARIBIB und auf AUDAWIB herzlich willkommen!
Bei ihrem Farmurlaub richten wir uns ganz nach ihren Wünschen. Neben Erholung auf der Farm, dem Relaxen an Pool und Bar und Fotosafari "in freier Wildbahn" bieten sich Möglichkeiten wie
- Hochsee- und Brandungsangeln an der Atlantikküste
- Hochseetouren zur Beobachtung von Robben und Delphinen
- Dünenwanderungen und Wüstentouren
- Sundownertouren mit Buffet im Busch
- Reiten
- Shopping in Windhoek oder Swakopmund
Auch Rundreisen in NAMIBIA und Ausflüge nach Etosha oder in die Namib können durch Nyanti Safaries c.c. organisiert werden.
Außerhalb der Jagd (siehe Preisliste) können die Preise für ihr Freizeitprogramm nach Bekanntgabe ihrer Wünsche genannt werden.
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